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Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennenlernen

21 Geschichten. Taschenbuch
Verkaufsrang112inSchweizer
TaschenbuchPaperback
73 Seiten
Deutsch
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Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennenlernen ist die heute als klassisch geltende Sammlung von Lesestücken, mit der dem Autor etwas für seine und unsere Zeit Einmaliges gelungen ist: auf lakonische, fast emotionslose, genau beobachtende und dabei dennoch anrührende Weise alltägliche Begebenheiten aufzuzeichnen und ihnen Geschichten zu "entnehmen", von denen jede die Welthaftigkeit und Tiefe eines Epos besitzt.
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Produktinformationen

InhaltEigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennenlernen ist die heute als klassisch geltende Sammlung von Lesestücken, mit der dem Autor etwas für seine und unsere Zeit Einmaliges gelungen ist: auf lakonische, fast emotionslose, genau beobachtende und dabei dennoch anrührende Weise alltägliche Begebenheiten aufzuzeichnen und ihnen Geschichten zu "entnehmen", von denen jede die Welthaftigkeit und Tiefe eines Epos besitzt.
ZusatztextBichsels Geschichten sind im kleinbürgerlichen Milieu angesiedelt. Diegeschilderten Vorgänge sind in ihrem Ablauf gewohnheitsmäßig und von beklemmenderUnveränderlichkeit. Auch die Sehnsucht der Figuren nach einem anderen Lebenvermag ihre Stagnation nicht zu durchbrechen. In San Salvador schreibtein Familienvater: >>Mir ist es hier zu kalt, ich gehe nach Südamerika.<<Dabei wollte er nur seine neue Schreibfeder ausprobieren. Bichsels Figurensprechen kaum. Wortwechsel wie in Blumen finden meist nur in Gedanken statt.Die Tristesse der äußerlichen Verhältnisse fungiert als Spiegel einer innerenBefindlichkeit. In Stockwerke und Die Beamten sind die Menschen nur nochSchablonen. Voneinander nicht zu unterscheiden, finden sie sich in dieimmer gleichen Abläufe des Stadtlebens eingebunden. Die Beziehungslosigkeitder Figuren und ihre Anonymität sind in allen Geschichten auffällig. InEigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennen lernen erfährt der Leserkaum mehr über Frau Blum, als der Milchmann über sie weiß; und der hatFrau Blum noch nie gesehen. Die Kluft zwischen dem, was die Figur eigentlichmöchte und dem, was sie tatsächlich realisiert, ist groß. Immer gründetdie Tragik der Figuren in phlegmatischer Sprachlosigkeit. Nur die Gedankenwenden sich von der tristen Oberfläche ab, um hinter die Fassade zu schauen.
Details
ISBN/GTIN978-3-518-39067-2
ProduktartTaschenbuch
EinbandartPaperback
Verlag
Erscheinungsjahr2018
Auflage11. A.
Seiten73 Seiten
SpracheDeutsch
MasseBreite 108 mm, Höhe 178 mm, Dicke 6 mm
Gewicht70 g
Artikel-Nr.7538049
Rubriken
KategorieSchweizer

Kritiken und Kommentare

InhaltsverzeichnisStockwerke. Die Männer. Blumen. Pfingstrosen. November. Die Löwen. Musikdosen. Holzwolle. Sein Abend. Der Milchmann. Herr Gigon. Die Beamten. Vom Meer. Das Messer. San Salvaor. Das Kartenspiel. Der Tierfreund. Die Tante. Die Tochter. Roman. Erklärung

Über den Autor

Peter Bichsel wurde 1935 in Luzern geboren und wuchs als Sohn eines Handwerkers ab 1941 in Olten auf. Am Lehrerseminar in Solothurn ließ er sich zum Primarlehrer ausbilden. 1964 wurde er mit seinen Kurzgeschichten bekannt; die "Gruppe 47" nahm Peter Bichsel auf und verlieh ihm 1965 ihren Literaturpreis. Zwischen 1974 und 1981 war er als persönlicher Berater für den Bundesrat Willi Ritschard tätig. Er ist seit 1985 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Peter Bichsel ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Bellach bei Solothurn. 2011 wurde er mit dem "Solothurner Literaturpreis" ausgezeichnet und 2012 mit dem "Großen Schillerpreis".

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