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Angst zu trauern

Trauerabwehr in Bindungstheorie und psychotherapeutischer Praxis
Verkaufsrang727inPsychologie Diverses
BuchPaperback
236 Seiten
Deutsch
Auf der Basis jahrzehntelanger Praxisrfahrung, Erkenntnissen der Säuglingsforschung und der Bindungstheorie John Bowlbys behandelt der Autor einen bisher wenig beachteten Aspekt in schwierigen Therapieverläufen: Die konsequente Trauerabwehr bei Patientinnen und Patienten, bedingt durch sehr früh erworbene Muster der Affektregulation, läßt Therapien immer wieder stagnieren oder scheitern....mehr
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Produktinformationen

InhaltAuf der Basis jahrzehntelanger Praxisrfahrung, Erkenntnissen der Säuglingsforschung und der Bindungstheorie John Bowlbys behandelt der Autor einen bisher wenig beachteten Aspekt in schwierigen Therapieverläufen: Die konsequente Trauerabwehr bei Patientinnen und Patienten, bedingt durch sehr früh erworbene Muster der Affektregulation, läßt Therapien immer wieder stagnieren oder scheitern. Je dramatischer Erfahrungen der Hilflosigkeit und Ohnmacht in der frühen Kindheit waren, desto stärker ist die Neigung, Trauer zu unterdrücken. Schon Kleinkinder haben die Möglichkeit der Gefühlsabwehr, und oft steht das ganze Leben im Zeichen der Verleugnung von Trauer.Verfestigt sich diese Abwehr zu einer Grundhaltung, dann fühlen sich die Betroffenen "wieversteinert" oder "unlebendig". Häufig kommt es auch zu Angstzuständen, Depressionen oder unklaren Schmerzen, klinischen Symptomen also, die den Patienten in die Therapie führen.
Im Zentrum des Buches stehen die Praxisrfahrungen des Autors mit dem Phänomen der Trauerabwehr und den entsprechenden Störungen. In einem zentralen und mehreren flankierenden Behandlungsbeispielen wird gezeigt, wie Gefühlsblockaden bewußt gemacht, Trauerprozesse nachgeholt und Verlust- und Versagungserfahrungen besser ins Leben des Betroffenen integriert werden können. Bindungs- und Objektbeziehungstheorie liefern hierzu wertvolle Erklärungsansätze.
ZusammenfassungTiefe Blockaden lösen
Oft ist es eine unbewußte Trauerabwehr, die Fortschritte im therapeutischen Prozeß verhindert. Gefühlsblockaden können in der psychoanalytischen Therapie jedoch zugänglich werden: Trauer kann "nachgeholt" werden.
Details
ISBN/GTIN978-3-608-89731-9
ProduktartBuch
EinbandartPaperback
Erscheinungsjahr2004
Erscheinungsdatum15.03.2004
Seiten236 Seiten
SpracheDeutsch
MasseBreite 136 mm, Höhe 211 mm, Dicke 24 mm
Gewicht328 g
Artikel-Nr.3041099
Rubriken

Kritiken und Kommentare

InhaltsverzeichnisAus dem Inhalt:
Vorwort
1. Trauer
2. Angst zu trauern
3. Psychoanalyse der Trauer - eine Auswahl
4. Die Bedeutung der Affekte
5. Affekte und Angst zu trauern
6. Traueranlässe und Trauerabwehr
7. Angst zu trauern und neurotische Symptombildungen
8. Angst zu trauern und ihre Überwindung im psychoanalytisch-psychotherapeutischen Prozess
9. Trauer im Zentrum der Behandlung - Frau T.
Anhang
Literatur
VorwortTiefe Blockaden lösen
Kritik»Auf der Basis entwicklungspsychologischer Kenntnisse zum Zusammenhang von Bindungsstilen und Affektregulierung skizziert der Autor gesunde und pathologische Trauer, welche zum Beispiel zu einer Depression, zu chronischer Trauer oder zum Fehlen von Trauer bei gleichzeitiger Somatisierung führen kann. Plastisch schildert er verschiedene Symptome unverarbeiteter Trauer, die aus ...mehr

Über den Autor

Rainer Rehberger, Dr. med., ist Facharzt für Psychotherapeutische und Innere Medizin, Psychoanalytiker und Gruppenanalytiker in freier Praxis in Seefelden (Bodensee).

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