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Musikszene Schweiz
ISBN/GTIN

Musikszene Schweiz

Begegnungen mit Menschen und Orten
Verkaufsrang72inMusik & Theater
BuchGebunden
Deutsch
Knapp vierzig der namhaftesten Musikschreiber hierzulande haben sich für dieses Buch zusammengetan: Sie berichten in Reportagen und Interviews über die Vielfalt heutiger Musikszenen in der Schweiz - von Neuer E-Musik über Hiphop bis hin zu Musical oder Fangesang in Schweizer Fussballstadien. Ein lebendiges Kompendium.
Die Schweiz als Sonderfall: In musikalischer Hinsicht war dies im 19.
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Produktinformationen

InhaltKnapp vierzig der namhaftesten Musikschreiber hierzulande haben sich für dieses Buch zusammengetan: Sie berichten in Reportagen und Interviews über die Vielfalt heutiger Musikszenen in der Schweiz - von Neuer E-Musik über Hiphop bis hin zu Musical oder Fangesang in Schweizer Fussballstadien. Ein lebendiges Kompendium.
Die Schweiz als Sonderfall: In musikalischer Hinsicht war dies im 19. Jahrhundert eine Realität - und zwar durchaus im negativen Sinn. Der berühmte Wiener Musikkritiker Eduard Hanslick (1825-1904) jedenfalls fand bei einer Schweizreise wenig vor, das ihn beglückt hätte. Er beschrieb die Schweiz als "tonarmes Land".
Heute würde er mit Sicherheit zu einer anderen Wahrnehmung finden: Die Schweiz ist voller Musik, ja sie weist europaweit die grösste Dichte an Musikfestivals auf. Und ungemein polyphon klingt sie dabei, sie ist Teil einer globalisierten Musikwelt: Jazz, Oper, Techno, Gospel, Blasmusik, Punk, helvetische Volksmusik, Töne der Emigranten aus dem Balkan - all dies gehört heute selbstverständlich zum Musikplatz Schweiz.
Das Nahe ist einem dabei häufig das Fremde: Um ins Staunen zu geraten über fremde Musikwelten, muss man nicht mehr in den Himalaya reisen zu den Schamanen-Trommlern - es genügt, sich in den helvetischen Vor- und Hinterhöfen umzuhören. Wie muss, wer eben noch Nabucco in der Zürcher Oper hörte, das Eidgenössische Jodelfest erleben? Und wie erfährt einer, der Herbie Hancock am Jazzfestival Montreux hörte, die Violinentöne Noldi Alders bei einer Stubete im Appenzell? Gerade die Gegensätze zwischen den Musiken faszinieren! Fragen wachsen: Warum wird der Jodel reglementiert, derweil die Neuen E-Musiker sich den Begriff der Innovation auf die Stirn gravieren? Warum boomt in der Schweiz die frei improvisierte Musik, derweil Country-Musik serbelt?
Die Musiken in der Schweiz existieren häufig recht abgeschottet voneinander. Die gegenseitige Unkenntnis ist gross. Hier versucht dieses Buch Abhilfe zu schaffen. Die Autoren belauschen "ihre" Musikwelten, die sie in aller Regel vorher schon als Musikschreiber seit Jahren kritisch begleiteten. Sie führen Gespräche mit Musikpersönlichkeiten und besuchen konkrete Musikorte. Sie berichten von Eigenarten, aktuellen Problemen und Perspektiven jeweiliger Musikrichtungen.
Details
ISBN/GTIN978-3-0340-0942-3
ProduktartBuch
EinbandartGebunden
Verlag
Erscheinungsjahr2009
Erscheinungsdatum20.05.2009
SpracheDeutsch
Gewicht1505 g
Artikel-Nr.6124260
Rubriken
GenreKunst

Kritiken und Kommentare

Inhaltsverzeichnis* Christoph Merki: Intro: Die Schweiz und viele musikalische Aufbrüche* Lilo Weber: Musical: Rock, Romanze und rosarote Murmeltiere* Christoph Merki: Gregorianik: Wenn die Musik in Stein gemeisselt ist* Matthias Daum: Mundart-Rap: Rap aus der Ferienecke* Frank-Xaver Nager: Appenzeller Volksmusik: Schienbeintritte und Blumensträusse* Susann Kübler: Oper: Die beste aller Opernwelten* Marianne Berna: Worldmusic:...mehr

Über den Autor

Christoph Merki
Studium der Geschichte, Deutschen Literatur, Musikwissenschaft und Philosophie in Zürich und Paris. Dr. phil. (1994). Saxofonstudium an der Musikhochschule Luzern (Abschluss 1998). Seit 1986 journalistische Tätigkeit u.a. als Kulturredaktor bei der «Aargauer Zeitung», seit 2000 ständiger Mitarbeiter im Kulturteil des «Tages-Anzeigers». Konzerttätigkeit vor allem mit dem Ambientseptett «christoph merki music.01». Diverse CDs. Professor für Musikgeschichte und Ensemble an der Zürcher Hochschule der Künste.
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Herausgeber: Merki, Christoph

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