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Verkaufsrang559inDesign
BuchPaperback
288 Seiten
Deutsch
Das Schriftschaffen in der "westlichen Welt" erlebt einen extremen Boom. Ausgelöst wurde er vor allem durch neue Technologien ab Beginn der 1990er-Jahre, als es möglich wurde, grafische Elemente skalierbar ohne Qualitätseinbussen in
mathematischer Präzision darzustellen.
Es gibt ein weites Feld von Neukreationen für Display-, Grafik- und Titel-Schriften. Dieser Bereich wird zunehmend von dekorierenden Grafikern erobert.
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Produktinformationen

InhaltDas Schriftschaffen in der "westlichen Welt" erlebt einen extremen Boom. Ausgelöst wurde er vor allem durch neue Technologien ab Beginn der 1990er-Jahre, als es möglich wurde, grafische Elemente skalierbar ohne Qualitätseinbussen in
mathematischer Präzision darzustellen.
Es gibt ein weites Feld von Neukreationen für Display-, Grafik- und Titel-Schriften. Dieser Bereich wird zunehmend von dekorierenden Grafikern erobert. Eine zweite Gruppe gräbt alte Schriften aus, zeichnet sie neu und lanciert sie digital.
Um neue Text- bzw. Leseschriften bemühen sich die Dozenten und Studierenden der Studiengänge Type Design in Zürich. Seit Beginn dieser Nachdiplomkurse liegt der Fokus auf Textschriften für Print, Bildschirm und Signaletik. Sie eignen
sich zum Lesen von längeren Texten. Lesetexte ohne extravagante und aufdringliche Schriftformen begünstigen das Imaginieren und das Nachdenken über das Gelesene.
Jede/r Absolvent/in realisierte eine Textschrift und die vorliegende Publikation zeigt die erprobten Ergebnisse auf. Neben diesen rund 70 Schriftentwürfen, die mittels Musterseiten vorgestellt werden, beleuchten die Dozierenden die einzelnen Fächer und reflektieren wichtige Aspekte ihrer Arbeit:
André Baldinger äussert sich zu Unterrichtsmethoden, zu Haltung und Zeitgeist in Type Design;
Anton Studer denkt über Sehen und Wahrnehmen nach. Katharine Wolff betont "die Bedeutung der
Kalligraphie im digitalen Zeitalter". Georg Salden propagiert, dass Schriftgestaltung ein physischer
Prozess ist. Bei Walter Haettenschweiler geht es um seinen Werdegang zu einem der wichtigsten
Gestalter für Titel- und Auszeichnungsschriften.
Robin Kinross beleuchtet am Beispiel Monotype ökonomisch-soziale und technische Korrelationen.
Weitere Beiträge von Rudolf Barmettler, Remo Caminada, Christian Flepp (E), Hans-Jürg Hunziker,
Bruno Margreth, Fiona Ross (E), Mischa Senn.
ZusammenfassungDas Schriftschaffen in der «westlichen Welt» erlebt einen extremen Boom. Ausgelöst wurde er vor allem durch neue Technologien ab Beginn der 1990er-Jahre, als es möglich wurde, grafische Elemente skalierbar ohne Qualitätseinbussen inmathematischer Präzision darzustellen. Es gibt ein weites Feld von Neukreationen fu?r Display-, Grafik- und Titel-Schriften. Dieser Bereich wird zunehmend von dekorierenden Grafikern erobert. Eine zweite Gruppe gräbt alte Schriften aus, zeichnet sie neu und lanciert sie digital.Um neue Text- bzw. Leseschriften bemu?hen sich die Dozenten und Studierenden der Studiengänge Type Design in Zu?rich. Seit Beginn dieser Nachdiplomkurse liegt der Fokus auf Textschriften fu?r Print, Bildschirm und Signaletik. Sie eignensich zum Lesen von längeren Texten. Lesetexte ohne extravagante und aufdringliche Schriftformen begu?nstigen das Imaginieren und das Nachdenken u?ber das Gelesene.Jede/r Absolvent/in realisierte eine Textschrift und die vorliegende Publikation zeigt die erprobten Ergebnisse auf. Neben diesen rund 70 Schriftentwu?rfen, die mittels Musterseiten vorgestellt werden, beleuchten die Dozierenden die einzelnen Fächer und reflektieren wichtige Aspekte ihrer Arbeit:André Baldinger äussert sich zu Unterrichtsmethoden, zu Haltung und Zeitgeist in Type Design;Anton Studer denkt u?ber Sehen und Wahrnehmen nach. Katharine Wolff betont «die Bedeutung derKalligraphie im digitalen Zeitalter». Georg Salden propagiert, dass Schriftgestaltung ein physischerProzess ist. Bei Walter Haettenschweiler geht es um seinen Werdegang zu einem der wichtigstenGestalter fu?r Titel- und Auszeichnungsschriften.Robin Kinross beleuchtet am Beispiel Monotype ökonomisch-soziale und technische Korrelationen.Weitere Beiträge von Rudolf Barmettler, Remo Caminada, Christian Flepp (E), Hans-Ju?rg Hunziker,Bruno Margreth, Fiona Ross (E), Mischa Senn.
Details
ISBN/GTIN978-3-03863-043-2
ProduktartBuch
EinbandartPaperback
Erscheinungsjahr2020
Erscheinungsdatum31.05.2020
Seiten288 Seiten
SpracheDeutsch
MasseBreite 220 mm, Höhe 307 mm
Illustrationendurchgehende illustriert (Schriftmuster etc.)
Artikel-Nr.37926178
Rubriken
GenreKunst
KategorieDesign

Über den Autor

Rudolf, Barmettler
Rudolf Barmettler ( 1956), besuchte den Vorkurs und die Grafikfachklasse in Luzern und betrieb schon in jungen Berufsjahren Forschung im Bereich visuelle Kommunikation, etwa bei Hans Rudolf Lutz. Er arbeitete in Zürich bei Georg Staehelin und in Paris bei Jean Widmer und war viele Jahre Assistent am Lehrstuhl für Bildnerisches Gestalten an der ETH. Nebenberuflich studierte er Dokumentarfilm an der HFF München mit dem Abschluss 1997. Seit 1989 ist er Dozent an der ZHdK für Typographie, von 1999 bis 2008 war er Leiter des Studienbereichs Visuelle Kommunikation. Seit 2006 Begründer und Leiter der Nachdiplomkurse CAS/MAS Type Design und Typographie. Er ist weltweit als Dozent und Vortragender eingeladen, sein Schwerpunkt in der Forschung liegt in der Aufarbeitung des Schweizer Schriftschaffens des 20. Jahrhunderts.

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