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Kranke Arbeitswelt

Ethische und sozialkulturelle Perspektiven
Verkaufsrang10410inPolitik
BuchPaperback
198 Seiten
Deutsch
VSA2016
Die arbeitswissenschaftliche und -psychologische Literatur überschlägt sich in dem Bemühen, Neuerungen in der Arbeitswelt auf den Begriff zu bringen. Dabei wird auch der Angriff auf unsere Gesundheit thematisiert.
Indes haftet den Veröffentlichungen oft der Geruch der Anpassung an vorgegebene Förderprogramme und Sprachspiele der Auftraggeber an, die sich eine Aufrechterhaltung des Wirtschaftsstandortes im bestehenden gesellschaftspolitischen Kontext wünschen.
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Produktinformationen

InhaltDie arbeitswissenschaftliche und -psychologische Literatur überschlägt sich in dem Bemühen, Neuerungen in der Arbeitswelt auf den Begriff zu bringen. Dabei wird auch der Angriff auf unsere Gesundheit thematisiert.
Indes haftet den Veröffentlichungen oft der Geruch der Anpassung an vorgegebene Förderprogramme und Sprachspiele der Auftraggeber an, die sich eine Aufrechterhaltung des Wirtschaftsstandortes im bestehenden gesellschaftspolitischen Kontext wünschen. Die so genannten Keywords ("Motivation", "Produktivität", "Kreativität", "Wettbewerbsfähigkeit" u.v.m.) werden nur selten kritisch unter die Lupe genommen.
Wolfgang Hien dagegen legt die Finger in die Wunden "unserer" Arbeitsgesellschaft. Er geht davon aus, dass Ziele, Zwecke und Bedingungen der Arbeitswelt nicht von "uns", auch nicht von anonymen Marktgesetzen, sondern von Macht- und Herrschaftsstrukturen, also konkreten Akteuren der Wirtschaftseliten, bestimmt werden. Die "schöne neue Arbeitswelt" ist wenig schön und wenig neu. Bei diesem Befund bleibt Hien nicht stehen - er entwickelt Grundzüge einer anderen Arbeitskultur.
Aus dem Inhalt:
Zur Geschichte der Arbeits- und Sozialmedizin
Asbestkatastrophe - die tödlichen Folgen der kapitalistischen Fortschrittslogik
Neoliberale Arbeitsverhältnisse und Konturen neuer Widerstandspotenziale
Krankenhausarbeit unter Ökonomisierungsdruck
Über die Arbeit hinaus: gegen entfremdete Körperlichkeit - für eine Kultur der Leiblichkeit und Solidarität
ZusammenfassungAllenthalben ist von einem neuen Typus von Arbeit ("Arbeit 4.0") die Rede. Wolfgang Hien hinterfragt diese Etiketten: Er untersucht, wie krank die Arbeitsgesellschaft wirklich ist und wie eine andere Arbeitskultur geschaffen werden kann.
Details
ISBN/GTIN978-3-89965-703-6
ProduktartBuch
EinbandartPaperback
Verlag
Erscheinungsjahr2016
Erscheinungsdatum15.02.2016
Seiten198 Seiten
SpracheDeutsch
MasseBreite 141 mm, Höhe 210 mm, Dicke 18 mm
Gewicht293 g
Artikel-Nr.22275647
Rubriken
KategoriePolitik

Über den Autor

Hien, Wolfgang
Wolfgang Hien ist Leiter des Forschungsbüros für Arbeit, Gesundheit und Biographie, Bremen, und Lehrbeauftragter der Universität Bremen. 2008 erschien von ihm bei VSA: »'Irgendwann geht es nicht mehr'. Älterwerden und Gesundheit im IT-Beruf«.

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