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Mit vollem Risiko in den Krieg

Deutschland 1914 und 1918 zwischen Selbstüberschätzung und Realitätsverweigerung
Verkaufsrang697inGeschichte
BuchPaperback
240 Seiten
Deutsch
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Christopher Clark stellt in seinem 2013 auf Deutsch erschienenen Buch "Die Schlafwandler" die alleinige Kriegsschuld des Deutschen Kaiserreichs am Ersten Weltkrieg infrage. Ignaz Miller mischt sich ein in die Diskussion dieser These, die in Fachkreisen für einigen Aufruhr sorgte. Bezug nehmend auf wichtige internationale Literatur zum Thema zeichnet er in 14 Kapiteln ein Bild des Deutschen Reiches, das nicht Opfer,...mehr
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Produktinformationen

InhaltChristopher Clark stellt in seinem 2013 auf Deutsch erschienenen Buch "Die Schlafwandler" die alleinige Kriegsschuld des Deutschen Kaiserreichs am Ersten Weltkrieg infrage. Ignaz Miller mischt sich ein in die Diskussion dieser These, die in Fachkreisen für einigen Aufruhr sorgte. Bezug nehmend auf wichtige internationale Literatur zum Thema zeichnet er in 14 Kapiteln ein Bild des Deutschen Reiches, das nicht Opfer, sondern Täter war. Er zeigt, welche Stimmung in Deutschland vor und nach dem Krieg vorherrschte; untersucht, wie ein Nährboden für den Kriegswillen entstehen und sich auch nach Ende des Ersten Weltkriegs erhalten konnte; beleuchtet, was das Deutsche Reich in den Krieg trieb und wie konsequent es sich nach dem Krieg den Realitäten verweigerte und führt aus, dass bereits in der Weimarer Republik die Weichen für den nächsten Krieg gestellt wurden. Entstanden ist keine umfassende Darstellung, sondern eine subjektive Zusammenstellung von Längsschnitten, die sich hervorragend dazu eignen, ein Bild der damaligen Mentalität zu vermitteln.
Zusammenfassung'Mit dieser überzeugenden Arbeit widerlegt Ignaz Miller die flüchtigen Versuche einiger revisionistischer Historiker, die Geschichte umzuschreiben.'Nigel Jones, Autor von: 'Peace and War: England in 1914''Die Flut der Bücher zum Ersten Weltkrieg ist kaum noch zu überblicken. Sie alle versuchen, irgendwie alle Mächte für die Katastrophe verantwortlich zu machen. Diesem Trend stellt sich der Autor geradezu mutig entgegen. ?Mit vollem Risiko? sei die Führung des Kaiserreiches auf den Krieg zugesteuert, sich selbst überschätzend und der Realität verweigernd. Nach einem zweiten verlorenen Weltkrieg habe es endlich gelernt zu verstehen, dass eine deutsche Dominanz keine verlockende Perspektive für die Nachbarn sei. Sich dieses klar zu machen, lohnt allemal die spannende Lektüre dieses interessanten und zudem lebendig geschriebenen Buches.'Prof. Dr. Michael Epkenhans, Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam.'Wahrheiten wie diese können selbst 100 Jahre danach nicht deutlich genug gesagt werden: Deutschland war 1914 überschuldet und litt unter dem Mentalitätsfehler der "spielerischen Leichtfertigkeit und der immensen Risikobereitschaft der Führung in Berlin".'Rudolph Chimelli, Süddeutsche Zeitung'Die längst fällige Richtigstellung des "Schlafwandlers" Christopher Clark: Ignaz Miller hat die von einer breiten Zustimmung getragene Bereitschaft der Deutschen, diesen Krieg zu führen, mit überreicher Quellenkenntnis überzeugend und konzis aufgearbeitet.'Carl Dietmar, Kölner Stadtanzeiger'Warum uns das Verhalten Deutschlands 1914 auch 100 Jahre später noch interessieren muss, macht Ignaz Miller mit seiner überzeugenden Darstellung klar.'Rita Flubacher, Tages-Anzeiger
Details
ISBN/GTIN978-3-03823-923-9
ProduktartBuch
EinbandartPaperback
Verlag
Erscheinungsjahr2014
Erscheinungsdatum29.07.2014
Seiten240 Seiten
SpracheDeutsch
MasseBreite 159 mm, Höhe 225 mm, Dicke 25 mm
Gewicht614 g
Artikel-Nr.19291367
Rubriken
KategorieGeschichte

Über den Autor

Ignaz Miller ( 1953) Dr. phil., Historiker, geboren in Brühl, aufgewachsen in Essen und Köln, studierte in Aachen und Köln, schrieb eine Dissertation über den Trierer Kurfürsten und Erzbischof Jakob von Sierck. Arbeit für 'Die Weltwoche' und die 'Neue Zürcher Zeitung', betreibt ein eigenes Redaktionsbüro in Zürich. Schrieb für Hans J. Bär die Erinnerungen 'Seid umschlungen, Millionen' (2004).

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