Merkliste
Die Merkliste ist leer.
spiegel1

Schwarzes Quadrat

Zwei Poetikvorlesungen
Verkaufsrang620inSchweizer Autoren
BuchPaperback
92 Seiten
Deutsch
Anzukündigen ist die Erstveröffentlichung zweier Texte von Max Frisch:
1981, das Jahr seines siebzigsten Geburtstags, war für Max Frisch biographisch wie literarisch ein ereignisreiches Jahr: Nach der Scheidung von seiner zweiten Frau Marianne lebt er nun in New York - gemeinsam mit Alice Locke-Carey, Frisch-Lesern bekannt als"Lynn"aus der 1975 erschienenen Erzählung Montauk. In Zürich wird an der ETH das Max Frisch-Archiv eingerichtet,
...mehr
CHF12.90
Versand innert 2-3 Werktagen

Produktinformationen

InhaltAnzukündigen ist die Erstveröffentlichung zweier Texte von Max Frisch:
1981, das Jahr seines siebzigsten Geburtstags, war für Max Frisch biographisch wie literarisch ein ereignisreiches Jahr: Nach der Scheidung von seiner zweiten Frau Marianne lebt er nun in New York - gemeinsam mit Alice Locke-Carey, Frisch-Lesern bekannt als"Lynn"aus der 1975 erschienenen Erzählung Montauk. In Zürich wird an der ETH das Max Frisch-Archiv eingerichtet, und im Sommer und Herbst dieses Jahres entsteht die Erzählung Blaubart. Zur gleichen Zeit schreibt Frisch zwei Vorlesungen, die er Anfang November 1981 in englischer Sprache am City College of New York hält. Beide Vorträge sind eine Reise durchs Werk und zugleich Instrument der Selbstbefragung und -erforschung: Welchen Impulsen folgt der Drang zu schreiben? Was vermag Literatur? Und zu welchem Zweck?
Max Frischs Vorlesungen sind ein Manifest: ein Bekenntnis zur Poesie, die sich nicht abfindet mit dem Machbaren, die nicht lassen kann"von der Trauer, daß das Menschsein auf dieser Erde nicht anders ist". Unter dem Titel Schwarzes Quadrat erscheinen sie jetzt erstmals in deutscher Sprache.
Zusatztext»1981 hielt Max Frisch am City College of New York zwei Vorlesungen, deren deutscher Originaltext sich im Nachlass fand. In dieser Woche werden seine lockeren und unterhaltsamen Ü;berlegungen zum Schreiben, zur Verantwortung des Schriftstellers und zur Wirkung von Literatur erstmals vollstä;ndig publiziert: in einem sorgfä;ltig eingeleiteten und kommentierten Band mit dem Titel Schwarzes Quadrat. Reizvoll ist, wie Frisch hier mit seinen eigenen frü;heren Ansichten in einen Dialog tritt - im Tonfall seiner meisterhaften Erzä;hlung Montauk vergleichbar: eine Selbstbefragung im Alter.«
Details
ISBN/GTIN978-3-518-41999-1
ProduktartBuch
EinbandartPaperback
Verlag
Erscheinungsjahr2008
Erscheinungsdatum18.08.2008
Auflage2. A.
Seiten92 Seiten
SpracheDeutsch
MasseBreite 131 mm, Höhe 220 mm, Dicke 17 mm
Gewicht193 g
Artikel-Nr.5455923

Kritiken und Kommentare

InhaltsverzeichnisDaniel de Vin: "Poesie und Utopie" Vorwort
Max Frisch: Schwarzes Quadrat
Mark Jay Mirsky: Eine Diskussion
Peter Bichsel: Einmal muß das Fest ja kommen. Nachwort
Kritik"1981 hielt Max Frisch am City College of New York zwei Vorlesungen, deren deutscher Originaltext sich im Nachlass fand. In dieser Woche werden seine lockeren und unterhaltsamen Überlegungen zum Schreiben, zur Verantwortung des Schriftstellers und zur Wirkung von Literatur erstmals vollständig publiziert: in einem sorgfältig eingeleiteten und kommentierten Band mit dem Titel Schwarzes Quadrat . Reizvoll ist,...mehr

Über den Autor

Max Frisch, 15. Mai 1911- 4. April 1991, studierte Germanistik an der Universität Zürich (1930-34) und Architektur an der ETH Zürich (1936-40). Ab 1931 arbeitete er als Journalist, später als freier Schriftsteller. Seine zahlreichen Auslandsreisen führten ihn u.a. 1951/52 für einen längeren Aufenthalt in die USA. Max Frisch hat ein großes literarisches Werk geschaffen, das mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, unter anderem 1958 mit dem Georg-Büchner-Preis und 1976 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.Daniel de Vin, geb. 1944, Studium der Germanistik an der Universität Gent. Von 1968 bis 1980 Lektor für Niederländisch an der FU Berlin. Promotion in Gent mit einer Studie über Max Frischs Tagebücher. Professor für Deutsche Literatur an der K.U. Brussel, der HU Berlin und an den FUSL Bruxelles. Organisator des Literarischen Treffpunkts Brüssel.

Zuletzt von mir angeschaut