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Die Verführerin

Verkaufsrang5inSchweizer Autoren
BuchGebunden
176 Seiten
Deutsch
Eine Mutter stirbt und nach ihrem Tod wird der Sekretär geöffnet, dessen Schlüssel sie zu Lebzeiten wie ihren Augapfel gehütet hat. Zum Vorschein kommen Liebesbriefe von Priestern und Mönchen, alle adressiert an Ruth, die Mutter von Vera und Leonie. Sie bringen Jahrzehnte nach ihrem Poststempel endlich Licht in alte Geschichten. Leonie und Vera machen sich auf Spurensuche und finden dabei Erstaunliches....mehr
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Produktinformationen

InhaltEine Mutter stirbt und nach ihrem Tod wird der Sekretär geöffnet, dessen Schlüssel sie zu Lebzeiten wie ihren Augapfel gehütet hat. Zum Vorschein kommen Liebesbriefe von Priestern und Mönchen, alle adressiert an Ruth, die Mutter von Vera und Leonie. Sie bringen Jahrzehnte nach ihrem Poststempel endlich Licht in alte Geschichten. Leonie und Vera machen sich auf Spurensuche und finden dabei Erstaunliches. Es gibt einen verheimlichten Bruder, vor der Heirat ihrer Mutter geboren, den sie in Italien wiederfinden. Ein altes Fotoalbum erklärt vielleicht die Priesterliebe ihrer Mutter, die ohne heimliche Liebschaften kaum existieren konnte. Dabei vergiftete ihre Eifersucht das Familienleben und trieb ihren Ehemann fast in den Wahnsinn. Ihr Mann war ein sensibler Schöngeist, der mit seiner lebenshungrigen, sinnlichen Frau überfordert war. Was hier daherkommt wie die Zutaten zu einem billigen Unterhaltungsroman, ist eine wahre Geschichte. Ich bin selbst in Ruths Haus auf dem Dachboden herumgekrochen und habe zwischen uralten Koffern weitere Dokumente gefunden. Ein ganzer Koffer voller Liebesbriefe kam dabei zusammen. Die meisten dieser Briefe sind berührend, voller Erotik und Spannung, manche auch zornig und verwirrt. Es gibt Mönche, welche nach dem ersten Liebesrausch zu ihrer Berufung zurückfanden. Andere blieben dieser Frau ein Leben lang nahe und kamen nicht mehr von ihr los. Dabei war sie nicht einmal schön. Doch sie hatte Charme, war klug und beinahe kindlich verspielt. Ein Leben lang war sie auf der Suche nach bedingungsloser Liebe. Ihr Vater war ein bekannter Politiker, die Mutter eine begeisterte Alpinistin, eine kühle Frau, welche mit grossen Gefühlen nicht viel am Hut hatte. Das Kind war ihr eher lästig. Damit es nicht allein blieb, holte sie einen gleichaltrigen Buben aus Deutschland, den sie in die Familie aufnahm. Mit diesem Buben begann bereits eine erste, beinah besessene Liebe für Ruth.Aus dieser Fülle von Stoff wurden die stärksten Liebesgeschichten herausgefiltert. Die Kindheits- und Jugenderinnerungen der zwei Geschwister fliessen mit ein und spiegeln die zerstörerische Liebe ihrer Eltern, welche trotz aller heimlichen Geschichten von Ruth ein Leben lang hielt.
Details
ISBN/GTIN978-3-9524501-4-7
ProduktartBuch
EinbandartGebunden
Erscheinungsjahr2019
Erscheinungsdatum10.11.2019
Seiten176 Seiten
SpracheDeutsch
MasseBreite 146 mm, Höhe 236 mm, Dicke 21 mm
Gewicht480 g
IllustrationenDas Buch hat keine Abbildungen.
Artikel-Nr.41949733

Über den Autor

Heidy Gasser wurde am 12.6.1957 in Lungern (Obwalden) geboren und wuchs auf einem Bergbauernhof auf. Sie arbeitete als Praxisassistentin in Zug und Luzern, schrieb und publizierte jedoch seit ihrem zwanzigsten Lebensjahr. Seit 2004 wohnt sie wieder in Lungern, vermietet ihr altes Bauernhaus an Gäste aus aller Welt, pflegt einen kunterbunten Garten, hält Hühner, Katzen und einen Hund. Ein geduldiger Ehemann teilt dieses Leben und bekocht die Autorin, wenn sie einmal mehr absolute Ruhe haben will. Denn ohne die gelingt das Schreiben nicht. Heimat und Enge, Verwurzelung und Befreiung sind Grundmotive ihres Schreibens. Lebensgeschichten faszinieren sie, was zu zahlreichen biographischen Büchern führte, die emotional berühren. Daneben fabuliert sie auch gerne, schrieb Kindergeschichten, Kolumnen und Kurzgeschichten in Hochdeutsch oder Dialekt, viele davon für Radio SRF.Sie ist Mitglied des Innerschweizer Schriftstellerinnen- und Schriftstellervereins., 20 Jahre davon im Vorstand und war Mitglied der kantonalen Kulturkommission in Obwalden.Heidy Gasser erhielt den Kulturpreis der Sarnafil und je einen Förderpreis vom Kanton Obwalden und vom Kanton Zug. 2002 erhielt sie den Zentralschweizer Publikumspreis für Literatur.

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