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Der alte König in seinem Exil

Verkaufsrang519inRomane
BuchGebunden
188 Seiten
Deutsch
Hanser2011
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Wenn einer nicht mehr denken kann wie früher, was ist das für ein Leben? Arno Geigers Vater hat Alzheimer. Die Krankheit löst langsam seine Erinnerung und seine Orientierung in der Gegenwart auf, lässt sein Leben abhandenkommen. Arno Geiger erzählt, wie er nochmals Freundschaft mit seinem Vater schließt und ihn viele Jahre begleitet. In nur scheinbar sinnlosen und oft so wunderbar poetischen Sätzen entdeckt er,...mehr
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Produktinformationen

InhaltWenn einer nicht mehr denken kann wie früher, was ist das für ein Leben? Arno Geigers Vater hat Alzheimer. Die Krankheit löst langsam seine Erinnerung und seine Orientierung in der Gegenwart auf, lässt sein Leben abhandenkommen. Arno Geiger erzählt, wie er nochmals Freundschaft mit seinem Vater schließt und ihn viele Jahre begleitet. In nur scheinbar sinnlosen und oft so wunderbar poetischen Sätzen entdeckt er, dass es auch im Alter in der Person des Vaters noch alles gibt: Charme, Witz, Selbstbewusstsein und Würde. Arno Geigers Buch ist lebendig, oft komisch. In seiner tief berührenden Geschichte erzählt er von einem Leben, das es immer noch zutiefst wert ist, gelebt zu werden.
Zusatztext"Ein Zeugnis der Liebe, ein langer, genauer Bericht über den kranken Vater, sein Verhältnis zu den Kindern und eine Erzählung über die Suche nach sich selbst. Mal ist sie traurig, mal zum Schmunzeln und immer schön wie ein Tag im Februar, der schon in den Farben des Frühlings spielt." Jacques Schuster, Die Welt, 29.01.11
"Der österreichische Schriftsteller Arno Geiger hat ein berührendes, lichtes Buch geschrieben über eine finstere Krankheit. ... Ein Buch der Suche nach einer verlorenen Welt, einer verlorenen Heimat, einem verloren geglaubten Charakter und einer wiedergefundenen Beziehung. Ein starkes, ein erwachsenes, neugieriges, auf berührende Weise beglückendes Buch." Elmar Krekeler, Welt am Sonntag, 30.01.11
"Eine tiefgründige, charaktervolle und zeitlos gültige Auseinandersetzung mit dem, was jeden angeht: Alter und Krankheit, Heimat und Familie. Die wertvollste Lektüre des Frühjahrs. ... Eine Liebeserklärung an den Vater, vor allem aber ein großes Stück Literatur über das, was das Leben zu jedem Zeitpunkt lebenswert macht - und eine Erinnerung daran, wie ungeheuer weit Freundlichkeit trägt." Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.02.11
"Berührend und artistisch ... Ein zauberhaftes Werk. Es ist dem Leben abgelauscht und doch auf eine unangestrengte Weise kunstfertig." Meike Fessmann, Der Tagesspiegel, 05.02.11
"Arno Geiger hat ein helles Buch geschrieben, voller Zuneigung und Liebe. Es ist von hoher literarischer Qualität. Vor allem aber lernt man viel über den Umgang mit der Krankheit." Anna Riek, ZDF aspekte, 04.02.11
"Arno Geiger hat ein sehr schönes, ganz und gar unsentimentales Buch über die Demenzerkrankung seines Vaters geschrieben. ... "Der alte König in seinem Exil" ist ein grandios gelungenes Buch." Denis Scheck, ARD druckfrisch, 27.02.11
"Ein taktvolles, filigranes und fabelhaft einfaches Buch, ein Monument für einen Lebenden. ... 'Der alte König in seinem Exil' ist nicht nur ein berührendes Buch, es ist auch eine glänzende Zwischenbilanz des Autors und manches mehr - Familiengeschichte, Kindheitserinnerung und Autobiografie, Dorfchronik und Weltbetrachtung." Franz Haas, Neue Zürcher Zeitung, 09.02.11
"'Der alte König in seinem Exil' ist nicht nur ein berührendes 'document humain', sondern auch ein Kunstwerk. Denn es ist eine Kunst, das Persönliche nicht als Privatsache zu behandeln, sondern exemplarisch zu gestalten. ... Vor allem ist dieses Buch eine Liebesgeschichte. Sie beschreibt eine Nähe, die aus der Bereitschaft hervorrührt, sich ganz auf die Welt des Vaters einzulassen." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 08.02.11
"Am meisten bewundert man an dem Buch die Kraft, mit der hier eine individuelle Geschichte erzählt wird. Es ist ein Buch über einen Vater geworden. Kein Buch über Alzheimer. Und man freut sich beim Lesen darüber, weil das vielleicht das Schönste ist, was bei so einer Konstellation geschehen konnte." Dirk Knipphals, die tageszeitung, 19.02.11
"Das Buch ist makellos und berührt." Andreas Isenschmid, Neue Zürcher Zeitung, 27.02.11
"Das meistdiskutierte Buch dieses Frühjahrs ? Ein bewegendes, berührendes Porträt des eigenen Vaters, der an Demenz leidet. Bei Geiger wird diese Krankheit zu einer Chiffre für eine ganze Welt des Vergessens und Verdrängens. ? Geigers Buch ist keine Krankengeschichte, sondern eine auch komische Erzählung über eine Welt, in der Alltagsvernunft und Demenz gar nicht so weit auseinanderliegen, wie man glaubt. Dabei wird nichts verklärt, aber manches wird klarer." Dieter Moor, ARD titel thesen temperamente, 20.03.11
"Wer dieses wertvolle Buch nicht liest, nicht in sich aufnimmt, dem ist große Lektüre entgangen." Hans-Walter Krannich, Deutsches Ärtzeblatt, 25.03.11
ZusammenfassungArno Geiger hat ein tief berührendes Buch über seinen Vater geschrieben, der trotz seiner Alzheimerkrankheit mit Vitalität, Witz und Klugheit beeindruckt. Die Krankheit löst langsam seine Erinnerung und seine Orientierung in der Gegenwart auf, lässt sein Leben abhandenkommen. Arno Geiger erzählt, wie er nochmals Freundschaft mit seinem Vater schließt und ihn viele Jahre begleitet. In nur scheinbar sinnlosen und oft so wunderbar poetischen Sätzen entdeckt er, dass es auch im Alter in der Person des Vaters noch alles gibt: Charme, Witz, Selbstbewusstsein und Würde. Arno Geigers Buch ist lebendig, oft komisch. In seiner tief berührenden Geschichte erzählt er von einem Leben, das es immer noch zutiefst wert ist, gelebt zu werden.
Details
ISBN/GTIN978-3-446-23634-9
ProduktartBuch
EinbandartGebunden
Verlag
Erscheinungsjahr2011
Erscheinungsdatum07.02.2011
Seiten188 Seiten
SpracheDeutsch
MasseBreite 136 mm, Höhe 209 mm, Dicke 23 mm
Gewicht318 g
Artikel-Nr.12774725
Rubriken
KategorieRomane

Über den Autor

Arno Geiger, geboren 1968 in Bregenz, Vorarlberg, wuchs in Wolfurt/Österreich auf. Er studierte Deutsche Philologie, Alte Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft in Innsbruck und Wien. Seit 1993 ist er freier Schriftsteller. 1986 - 2002 war Arno Geiger im Sommer auch als Videotechniker bei den Bregenzer Festspielen tätig. 1996 und 2004 nahm er am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen. 2008 wurde Arno Geiger mit dem "Johann-Peter-Hebel-Preis" geehrt und 2011 mit dem "Friedrich Hölderlin-Preis" für sein bisheriges literarisches Werk sowie mit dem "Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2011" ausgezeichnet. 2012 erhielt er den "Literaturpreis der Österreichischen Industrie - Anton Wildgans".
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